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Geomarketing

Zum Vermeiden von Streuverlusten und Minimieren von Druckkosten wird Geomarketing in der Haushaltwerbung als Planungstool eingesetzt, nicht zuletzt um den Einsatz von Werbebudgets zu optimieren. Unter Geomarketing versteht man das Zusammenführen von digitaler Geographie mit anderen externen und internen Daten wie etwa Kundenadressen, Kaufkraft, demografischen Daten, standortbezogenen Daten und Umsatzzahlen. Geomarketing ist hierbei der Überbegriff für Planung, Koordination und Kontrolle von Marketingmaßnahmen, die auf Geo-Informationssysteme (GIS) beruhen. Die Einteilung der Gebiete basiert auf einem sich immer wieder bestätigenden typischen menschlichen Verhalten, das „Kohortentheorie“ genannt wird: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Dies besagt, dass einander ähnliche Konsumentengruppen meist auch in gleichen Wohngegenden leben. Mit Hilfe von Zielgruppenfaktoren wie Altersstruktur, Kaufkraft und Milieu-Typologien etc. lassen sich nach diesem Prinzip Wunschzielgruppen lokalisieren und zielgruppenspezifische Verteilungen von Werbemitteln planen und durchführen. Beispielsweise lohnt sich die Ermittlung von Verteilgebieten auf Basis von Geodaten besonders, wenn hochwertige Werbemittel, die in einer kleinen Auflage produziert werden,
 z.B. Fachmedien und Imagebroschüren gezielt verteilt werden sollen. Geografische Informationssysteme helfen bei der Kundenbindung und bei der Neukundengewinnung. So können Vertriebsgebiete gezielt nach ihrer Bewohnerstruktur (Kaufkraft, Alter etc.) angesteuert werden. Auch bestehende Statistiken lassen sich in das Verfahren einbinden und somit die Werbewirksamkeit von Verteilaktionen erheblich steigern.